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In Gargazon im Meraner Land entsteht

... ein völlig neuartiges Urlaubskonzept

Die Erfolgsgeschichte einer heranreifenden, aber auch höchst innovativen Idee des "verträglichen Reisens" unseres Bio- und Klimahotels, startete vor 5 Jahren, denn das war jener Zeitpunkt, an dem das Gartenhotel theiner’s garten in Südtirol erstmals seine Tore geöffnet hat.


Nach jahrelanger Vorbereitungsarbeit und nur einjähriger Bauzeit konnte das erste zertifizierte KlimaHotel und Gartenhotel in Südtirol, inmitten des größten zusammenhängenden Obstbaugebietes, Europas, Gäste mit einem besonderen Sinn für Umwelt und ihr eigenes Wohlbefinden begrüßen. Angefangen hat die Erfolgsgeschichte bereits vor über 30 Jahren, als die Familie Theiner den Bergerhof, auf dessen Grund das theiner’s garten errichtet wurde, auf biologische Landwirtschaft umstellte. Wenige Jahre später stieg die Familie auch in die Biovermarktung sowohl im Groß- als auch im Detailhandel ein und führt noch heute das ProNatura-Geschäft in Brixen. Bereits während dieser Zeit wurde der Wunsch immer stärker, die Vorteile eines biologischen, ökologischen und nachhaltigen Lebensstils auch im Tourismus zugänglich zu machen, sodass schließlich das Konzept für ein "verträgliches Reisen" stand.

Das Ergebnis: Ein moderner Holzbau aus ausschließlich heimischen Hölzern, bei welchem, trotz der Größe und Komplexität, komplett auf Leime, Nägel und chemische Bindemittel verzichtet werden konnte. Außerdem ist unser Bio- und Klimahotel bestens schallgedämpft und komplett schadstofffrei. Es ist also ein völlig neuartiges Urlaubskonzept, "welches nicht nur Biogäste zu schätzen wissen. Immer wieder gelingt es uns, neue Kunden zu begeistern, ihnen die Welt des biologischen Lebensstils auf eine neue Art und Weise zu zeigen und oft gehegte Vorurteile auszuräumen", freut sich Familie Theiner.

  

Die Baugeschichte:

2004
Familie Theiner startet mit der Planung, den Recherchen, der Einarbeitung und der Studie über ökologisches Bauen.

2007
Im Dezember 2007 erhält Familie Theiner endlich die langersehnte amtliche Baukonzession, sodass die Bauphase beginnen kann.

Jänner 2008
Trotz der winterlichen Kälte schreitet der Aushub zügig voran.
Beim Aushub kommen Reste einer rätischen Siedlung (ca. 1.500 v. Chr.) zum Vorschein. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei um die Überreste eines Weinkellers, denn die Räter betrieben in dieser Gegend bereits vor über 3000 Jahren Weinbau. Bis zum Jahr 1958 wurde auf diesem Grundstück Wein angebaut und mit den mit Reben bewachsenen Zimmerbalkonen wollen wir diese 3500 Jahre alte Tradition auch weiterhin fortführen. 

Februar 2008
Stromleitungen und Elektrozentrale: Die durch das Grundstück führenden Stromleitungen werden außerhalb des Grundstückes verlegt, die Elektrozentrale wird außerhalb des Gebäudes errichtet und durch einen Faraday-Käfig abgeschirmt, um das Haus vor Elektrosmog zu schützen.

März 2008
Die Baukräne werden aufgestellt und endlich kann mit dem effektiven Bau begonnen werden.

April 2008
Fundamente und Untergeschoss werden in massiver Betonbauweise erstellt, denn schlussendlich müssen sie  fünf Geschosse tragen.

Mai 2008
Holz für die Soligno-Wände: In der Zwischenzeit hat die Firma Reinverbund das Holz für die Soligno-Wände im Winter bei günstigem Mondstand in heimischen Wäldern geschlagen und schonend getrocknet.
In dem Werk der Firma im Vinschgau wird nun dieses Holz in einem neuartigen Verfahren ohne Leim und Eisenverbindungen zu den Wänden unserer Zimmertrakte zusammengefügt.

Juli 2008
Unterbau und Treppenhäuser: Der Unterbau und die Treppenhäuser sind soweit fertig, sodass mit dem Holzbau begonnen werden kann. Die fertigen Wände und Brettstapeldecken werden angeliefert.

August 2008
Installation der Zimmer: Während die Zimmerleute ein Zimmer nach dem anderen aufbauen (20 Zimmer stehen bereits), bereiten Elektriker und Hydrauliker alle Rohrleitungen vor.
Das Schwimmbecken in Edelstahl wird errichtet. Wir verwenden Edelstahl, weil wir dadurch PVC-haltige Dichtungsmaterialien vermeiden können.

September 2008
Der Zimmertrakt wächst schnell voran: Die Zimmerer haben den östlichen Zimmertrakt beinahe fertig, im westlichen Trakt fehlt nur noch ein Stockwerk. Schaffen wir es, das Richtfest noch innerhalb September zu feiern?
Wandheizung: Inzwischen geht es in den unteren Etagen zu wie in einem Bienenhaus. Die Wandheizungen, welche die Zimmer im Sommer dann auch kühlen sollen, werden installiert. Mit diesem System wird keine konventionelle Klimaanlage mehr benötigt. Die Wand wird mit dem umweltfreundlichen Material Lehm verputzt.

Oktober 2008: 

Am 10. Oktober findet die Firstfeier statt.

November 2008
Böden: Die Bauarbeiten schreiten gut voran, sodass der Zeitplan genau eingehalten werden kann. Das Bodenheizsystem ist verlegt, die Isolation und die Bodenschüttungen wurden angebracht. Nicht immer läuft alles glatt: Im Ruheraum des Hallenbades wurde die Bodenheizung zu tief verlegt, wodurch das Schlauchsystem in einer aufwendigen Aktion angehoben wurde und die notwendige Schüttung darunter angebracht werden musste. 

Das erste fast fertige Zimmer: Nun können wir auch unser erstes "fast" fertiges Zimmer präsentieren. Es steht noch nicht ganz fest, ob die Lehmwand eine Farbe erhält, die Bettwäsche und die Couch müssen noch bezogen werden, aber der Rest strahlt schon jetzt Natürlichkeit und Wohlbehagen aus. Der Geruch des Holzes ist angenehm und der fantastische Blick vom Balkon über das gesamte Etschtal ist atemberaubend. Das Badezimmer ist geräumig und elegant ausgestattet.

Dezember 2008
Die Böden sind gegossen, die Fenster fertig eingesetzt. Nun sind die Fliesenleger am Werk; so wie in der Küche werden im ganzen Haus die jeweiligen Fliesen angebracht. Die Koordination der Handwerker läuft beinahe reibungslos ab. Die letzten Tischlerarbeiten sind vergeben, sodass nun an die Einrichtung gedacht werden kann. Die ersten Mitarbeiter wurden eingestellt und bringen ihre Erfahrung in den Betrieb ein.

Jänner 2009
Das Hotel nimmt Form an: Nach den starken Schneefällen im Dezember konnten die Handwerker unter der Leitung der Firma Rubner nun auch die Außenfassade fertig stellen. Bis auf die Außengestaltung im Gartenbereich läuft alles im grünen Bereich. Das Hotel kommt sehr gut an, die ersten beiden Eröffnungswochen, vor allem die Woche vom 29. März ist beinahe ausgebucht.
Die Arbeiten schreiten mit Hochdruck voran. Alle beteiligten Firmen sind sehr darum bemüht, die vorgegebenen Termine einzuhalten. Der Abschluss der Arbeiten ist mit Anfang März geplant. Das Mitarbeiterteam ist in der Zwischenzeit fast vollständig geworden. Mit dem heutigen Tag haben wir einen weiteren Meilenstein in der noch jungen Geschichte des theiner's garten erreicht, die Woche vom 29. März ist ausgebucht, in der Woche vom 21. März sind noch einige wenige Zimmer frei.

Februar 2009
Ende der Bauarbeiten: Die Bauarbeiten sind beendet, der Kran wird abmontiert. Nun konzentrieren wir uns auf die vielen Feinheiten bei der Einrichtung, Ausstattung und – soweit es die Witterung zulässt – auf die Außengestaltung, wie etwa auf die Parkanlage, die Errichtung des Kinderspielplatzes und der Teichanlage.

März 2009
Am 21. März öffnet theiner’s garten seine Tore!

theiner's garten hat seine Feuertaufe erfolgreich bestanden und ist in den ersten Wochen bereits ausgebucht.

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